KATCH: erster Test und gleich Bestwertung mit 5 Sternen von WHAT HI-FI?

Das englische Fachmagazin WHAT HI-FI? veröffentlichte den ersten Test des neuen Bluetooth-Lautsprechers DALI KATCH. Das Ergebnis: volle Punktzahl!

"Um herauszufinden, wie der DALI KATCH klingt, verbandelten wir einen Mac via Bluetooth. Er wurde schnell gefunden und verbindet sich jetzt stets automatisch, wenn beide Geräte eingeschaltet sind. Über Tidal starteten wir Godspeed You! Black Emperors ‚Asunder, Sweet and Other Distress’ und waren verblüfft, wie gut das immer intensiver werdende Schlagzeug im ersten Titel des Albums ‚Peasantry or ‘Light! Inside of Light!’ klang. Nicht nur, weil der DALI KATCH den Eindruck vermittelte, immer noch weitere Reserven in der Rückhand zu haben, um die angesichts seiner Größe kollossalen Schläge wiederzugeben, sondern auch weil seine dynamische Spielart Vorfreude auf das noch kommende schmutzige, Walzer-ähnliche Riff sorgte. Als es startet, reproduziert der DALI die anspruchsvolle Instrumentierung ohne jede Probleme; die sägenden Gitarren und üppigen Streicher werden überaus detailreich wiedergegeben. Die Ausmaße des Klangbilds sind schlicht unglaublich angesichts der Größe des KATCH.

Und es gab weitere Abenteuer in Sachen Detailwiedergabe und Dynamik im zweiten Titel des Albums ‚Lambs’ Breath’ zu entdecken. Nur acht Sekunden Zurückhaltung in einem beunruhigenden 10minütigen Weltuntergangsstück ist definitv kein Easy Listening.

Wahrscheinlich gehen wir oft zu hart ins Gericht mit portablen kabellosen Lautsprechern, selbst wenn sie wie dieser etwas teurer sind. Denn eigentlich sind sie ja nur für Tanzmusik auf Parties gedacht, oder? Nichts da! Der DALI KATCH Lautsprecher weiß mit musikalischen Feinheiten fantastisch umzugehen, ist unglaublich vielseitig, wächst – wie der erste Testtitel zeigte – schon mal über sich hinaus, setzt aber auch langsamere Passagen hervorragend in Szene.

Bei aller Begeisterung wird man natürlich nicht sein bisheriges HiFi-System durch diesen Lautsprecher ersetzen, aber auf jeden Fall schon mal einen Stammplatz für den DALI KATCH im Regal leer räumen.

Beim Wechsel zu Ghostpoets bemerkenswertem ‚Shedding Skin’ zeigt der DALI dann, dass er auch jenseits von Instrumentalmusik eine Menge auf dem Kasten hat. Obaro Ejimiwes Stimme gibt er charakteristisch relaxed wieder, aber der KATCH verleiht ihr eine samtige, gefühlvolle Dimension und eine Menge Volumen. Harmoniegesänge in Titeln wie ‚Be Right Back, Moving House’ sind einerseits räumlich gut gestaffelt, um unterschiedliche Stimmen gut heraushören zu können, anderserseits schön miteinander verbunden für ein eindrucksvolles, eindringliches Klangerlebnis.

Urteil
Wir ahnten schon, dass der DALI den ausgezeichneten KEF Muo in Bedrängnis bringen könnte – aber wie sehr er dies tut, merkten wir erst, als wir beide im direkten Vergleich hörten. DALI hat die noch vor einem Jahr geltenden Standards in nahezu jeder Hinsich deutlich verbessert. Das bedeutet nicht, dass der Muo keinen guten Job macht, aber der KATCH legt die Messlatte jetzt dermaßen deutlich höher wie es der KEF vor 12 Monaten getan hatte.

Der DALI KATCH wurde zwar noch nicht mit einem Award ausgezeichnet, aber er befindet sich schon ganz nah vor der Ziellinie. Der Lautsprecher ist nicht billig, aber Sie bekommen hier wirklich eine Menge fürs Geld. Wie es aussieht, hat der DALI KATCH einen Platz unter WHAT HI-FI?s Award-Gewinnern des Jahres 2016 sicher.

Pro
Kraftvoller, voluminöser Klang
Guter Sinn für Timing und Dynamik
Lange Akku-Laufzeit

Kontra
Nichts angesichts des Preises"

Lesen Sie hier den gesamten Test in englischer Sprache

 

KATCH DarkShadow 04.jpg

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